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Erhöhter Umweltbonus für E-Autos

Am 03. Jnui 2020 hat der Koalitionsausschuss eine Erhöhung der Kaufprämie für Elektrofahrzeuge beschlossen.
Durch den Umweltbonus wird der Austausch der Kfz-Flotte durch klima- und umweltfreundlichere Elektrofahrzeuge gefördert. Der Koalitionsausschuss hat beschlossen, den Bundesanteil am Umweltbonus als neue Innovationsprämie zu verdoppeln.

Förderung

Der Herstelleranteil soll von der Erhöhung der Kaufprämie unberührt bleiben. Ziel ist es, die neuen Fördersätze rückwirkend für alle Fahrzeuge anzuwenden, die ab dem 4. Juni 2020 zugelassen wurden. Es sollen alle Autos, die auch bisher vom Umweltbonus profitieren, die Innovationsprämie erhalten können: reine Elektroautos, Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenautos sowie entsprechende Gebrauchtfahrzeuge. Diese Maßnahme soll befristet bis 31. Dezember 2021 eingeführt werden. Eine beispielhafte Übersicht der geplanten Kaufprämie mit Bundes- und Herstelleranteil findet sich untenstehend:



Antragsverfahren

Die Erhöhung des Umweltbonus soll im bestehenden System umgesetzt werden. Das bedeutet, dass die Anträge auch in Zukunft elektronisch beim BAFA gestellt werden können. Eine gesonderte Beantragung der Innovationsprämie wird nicht notwendig sein. Die erhöhten Fördersätze wird das BAFA nach Prüfung der Fördervoraussetzungen automatisch auszahlen.

Weiteres Verfahren

Die Beschlüsse der Koalition zur Erhöhung des Umweltbonus werden vom BMWi schnellstmöglich umgesetzt. Dafür muss die beihilferechtliche Genehmigung der Europäischen Kommission erneut eingeholt werden. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir daher aktuell noch keine weiteren Informationen geben können.

Quelle: BAFA.de


Assistenzsysteme und ihre Aufgaben

Sie kennen den Begriff Fahrerassistenzsysteme bzw. haben ihn schon einmal irgendwo gehört. Vielleicht im Radio, im Fernsehspot oder auch beim Autohändler? Aber was genau sind Fahrerassistenzsysteme und warum sollten sie sie in jedes Auto gehören?
Der Sicherheitsgurt wird mittlerweile von mehr als 95% aller Fahrer angelegt und als allgemeiner Sicherheitsstandard anerkannt. Ein Sicherheitsgurt wirkt aber erst, wenn der Unfall bereits geschieht oder geschehen ist. Fahrerassistenzsysteme leisten mehr. Ihr Ziel ist es, den Unfall selbst zu verhindern – und nebenbei machen sie das Fahren komfortabler.
Fahrerassistenzsysteme sind nahezu unsichtbar, dafür aber ständig aufmerksam. Das macht sie zu den besten Beifahrern auf Ihrer Reise. Wussten Sie, dass ein Müdigkeitswarnsystem Ihren Fahrstil genau analysiert, bevor er eine Pause vorschlägt? Oder dass der Spurwechselassistent den toten Winkel immer im Blick hat, auch wenn Sie kein anderes Auto sehen?
Sehen Sie nachfolgend, wie die unterschiedlichen Systeme Sie unterstützen können. Erfahren Sie, welche Fahrerassistenzsysteme Ihnen eine wesentlich bessere Sicht auf Ihre Umgebung ermöglichen und Sie bequemer und sicherer durch die Nacht bringen.

SPURHALTEASSISTENT


Der Spurhalteassistent erkennt Fahrspurmarkierungen vor dem Auto. Nähert sich das Fahrzeug der Begrenzungslinie an, reagiert das System: Entweder warnt der Spurhalteassistent den Fahrer, zum Beispiel durch eine Vibration des Lenkrads, oder er lenkt sanft, aber spürbar gegen.

SPURWECHSELASSISTENT


Der Spurwechselassistent warnt vor Fahrzeugen im toten Winkel und unterstützt beim Fahrspurwechsel. Mit Umfeldsensoren überwacht der Spurwechselassistent den Bereich neben und hinter dem Auto. Setzt der Fahrer den Blinker, obwohl sich ein Fahrzeug auf der Seitenspur befindet oder sich nähert, warnt das System über eine Anzeige im Seitenspiegel oder eine Vibration des Lenkrades. So kann das Unfallrisiko, besonders durch den sogenannten toten Winkel verringert werden. Der Spurwechselassistent hat diesen „blinden Fleck“ im Blick und warnt den Fahrer vor riskanten Spurwechseln.

NOTBREMSASSISTENT


Erkennt das System einen drohenden Auffahrunfall, warnt es frühzeitig, bereitet die Bremsen für ein schnelleres Bremsen vor oder bremst selbstständig. Außerdem wird das Auto frühzeitig auf die Kollision vorbereitet und Airbags, Sicherheitsgurte und Kopfstützen werden optimal auf ihren Einsatz eingestellt. Der Notbremsassistent berechnet, wie stark das Fahrzeug abgebremst werden muss, damit die Kollision vermieden werden kann. Bremst der Fahrer nicht ausreichend stark, erhöht der Notbremsassistent den Bremsdruck auf das erforderliche Maß.
Nicht jeder Unfall lässt sich verhindern. Wird der Auffahrunfall als unvermeidbar erkannt, bremst das System automatisch, um die Geschwindigkeit und die damit verbundene Aufprallenergie deutlich zu reduzieren.

LICHTASSISTENT


Der Lichtassistent leuchtet die Straße perfekt aus – ohne andere zu blenden. Lichtassistenten sorgen u.a. dafür, dass das Fernlicht eingeschaltet wird, wann immer es die Verkehrssituation erlaubt und erfordert.
Leuchtweite und Leuchtbreite der Scheinwerfer können so an die Umgebung angepasst werden, dass sie eine optimale Sicht auf der Landstraße oder der Tempo-30-Zone bieten, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. Lichtassistenten sind in der Lage, vorausfahrende oder entgegenkommende Fahrzeuge auszublenden, jedoch deren unmittelbare Umgebung gleichzeitig konstant mit Fernlicht zu beleuchten. Das macht das Fahren bei Nacht nicht nur sicherer, sondern auch komfortabler.

ABSTANDSREGLER


Der Abstandsregler (ACC – Adaptive Cruise Control) passt die Geschwindigkeit automatisch dem Verkehrsfluss an. Besonders für Vielfahrer bietet ACC eine spürbare Entlastung.
Es hält eine vom Fahrer vorgegebene Geschwindigkeit konstant oder passt diese durch selbsttätiges Gaswegnehmen, Bremsen oder Beschleunigen an die wechselnden Verkehrsgeschwindigkeiten an. Durch seine Funktion ermöglicht ACC eine spritsparende und komfortable Fahrweise.

VERKEHRSZEICHENASSISTENT


Mit einer kleinen Kamera hinter dem Innenspiegel beobachtet er die auftauchenden Verkehrszeichen und zeigt dem Fahrer u.a. die aktuell gültige Geschwindigkeit an.
Wird ein neues Schild erkannt, blendet der Verkehrszeichenassistent dieses im Tacho oder Fahrzeug-Display ein. Das System erinnert den Fahrer so permanent an Geschwindigkeitsbegrenzungen und steigert damit die Sicherheit im Straßenverkehr.

NACHTSICHTASSISTENT


Der Nachtsichtassistent hilft beim Sehen und verhindert Kollisionen. Moderne Systeme erkennen Personen. Fußgänger, unbeleuchtete Radfahrer oder auch plötzlich auftauchende Wildtiere am Straßenrad bemerkt der Fahrer oft zu spät. Der Nachtsichtassistent hilft, diese Gefahren erheblich zu verringern. Er beobachtet mit einer Infrarotkamera die Straße und stellt das Geschehen vor dem Auto auf einem Bildschirm dar.
Hindernisse wie Menschen und Tiere setzen sich im Bild kontrastreich vom Hintergrund ab. Das Nachtsichtbild wird wie ein Rückspiegel oder Tacho genutzt. Moderne Systeme erkennen sogar Personen auf dem Bildschirm und warnen extra. Das macht Nachtfahrten sicherer.

EINPARKASSISTENT


Der Einparkassistent hilft beim schnellen Finden und Einparken in eine Parklücke. Ohne dass der Fahrer selbst lenkt, schlägt er im richtigen Moment das Lenkrad ein.
Wird der Einparkassistent aktiviert, suchen Ultraschallsensoren automatisch nach einer passenden Lücke. Ist ein geeigneter Parkplatz gefunden, berechnet das System den Weg in die Lücke und übernimmt auch das Lenken. Nur Gas geben und bremsen muss der Fahrer selbst und behält so die Kontrolle. Besonders im dichten Innenstadtverkehr wird so Stress vermieden. Durch den Einparkassistenten werden auch unnötiges Scheuern der Reifen am Bordstein und daraus resultierende Folgeschäden vermieden.

MÜDIGKEITSWARNER


Der Müdigkeitswarner erkennt nachlassende Konzentration und zeigt an, wann eine Pause nötig ist. Das System analysiert permanent das Fahrverhalten des Fahrers. Nachgewiesene Zeichen einer nachlassenden Konzentration und aufkommender Müdigkeit sind Phasen, in denen der Fahrer kurzzeitig nicht lenkt, dann aber abrupt korrigiert.
Die Häufi gkeit dieser Reaktionen kombiniert das System mit weiteren Daten wie Fahrzeuggeschwindigkeit, Tageszeit oder Blinkverhalten und berechnet daraus einen Müdigkeitsgrad. Erkennt das System die Müdigkeit des Fahrers, wird dieser in Form eines optischen, akustischen oder haptischen Signals vor Ermüdung und der Gefahr des Sekundenschlafs gewarnt und ihm wird eine Pause empfohlen.

Unsere Informationen zu den Assistenzsystemen können Sie sich auch hier als PDF laden. 

Abgasnormen und Unterschiede

Vorweg:

In der EU gelten Grenzwerte für
Kohlenstoffmonoxid (CO),
Stickstoffoxide (NOx),
Kohlenwasserstoffe (CnHm),
die Partikelmasse (PM) und die
Partikelanzahl (PN). 
Die Grenzwerte unterscheiden sich dabei sowohl nach der Art des Motors (Otto- oder Dieselmotor) als auch nach Kraftfahrzeugtyp (Pkw, Lkw, Motorräder oder Mopeds). Der  konzentriert sich heute Gesetzgeber im Wesentlichen auf drei Faktoren: Die Kohlendioxid-, die Stickoxid- und die Partikelemissionen.

Die CO2-Emissionen schlagen sich in der Kfz-Steuer nieder. Stickoxide und Partikel dagegen sind für die meisten Fahrer nur interessant, weil sie auf keinen Fall ein Fahrzeug erwerben wollen, dem darum Fahrverbote und eventueller Wertverlust drohen.
Entscheidend für die Abgasnorm des Pkw ist nie das Kauf-, sondern das  Erstzulassungsdatum.


Die derzeitigen Normen und ihre Unterschiede

Seit September 2015 gilt die Klasse Euro 6b für alle neuen Pkw verbindlich. Für Fahrzeuge mit Ottomotor (Benziner) gilt ein Stickoxid-Grenzwert von 60 Milligramm pro Kilometer, für Fahrzeuge mit Dieselmotoren gelten 80 Milligramm. In der Klasse Euro 6 gibt es weitere Unterteilungen, die vor allem das Prüfverfahren berühren.

Bis einschließlich zur Euro-6b-Norm war das Verfahren NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) verpflichtend für die Zulassung. Bei dem NEFZ sind Rahmenbedingungen für Abgastests festgelegt, dazu gehören Geschwindigkeit, aber auch Temperatur. 

Nach einem Kaltstart des Fahrzeugs steht zum Beispiel für die erste Viertelstunde das Fahren im simulierten Stadtverkehr mit mehrfachem Beschleunigen und Abbremsen sowie Stillstandsphasen auf dem Programm. Der Test dauert 20 Minuten, davon ist ein Viertel auf die Standzeit bezogen und findet komplett unter Laborbedingungen auf dem Prüfstand statt.

Ein entscheidender Unterschied beim Sprung von Euro 6b auf Euro 6c ist das veränderte Prüfverfahren; die einzuhaltenden Grenzwerte sind nahezu unverändert. Nunmehr ist statt NEFZ das «Worldwide Harmonized Light Duty Test Procedure» (WLTP) vorgeschrieben.
Im Gegensatz zum NEFZ dauert der Test zehn Minuten länger und kommt nur noch auf 13 Prozent Stillzeit. Die gesamte Zykluslänge beträgt 23,25 Kilometer bei einer Maximalgeschwindigkeit von 131 Stundenkilometern.

Im Gegensatz zum NEFZ werden Sonderausstattungen für Gewicht, Aerodynamik und Bordnetzbedarf berücksichtigt. Unter Euro 6c findet die Abgasmessung (WLTP-Test) komplett auf dem Prüfstand statt. Erst mit dem nächsten Standard, dem Euro 6d-TEMP, ist eine Abgasmessung während einer Fahrt auf der Straße Teil des Zulassungsverfahrens.

Neue Modelle, die frisch auf den Markt kommen, müssen bereits seit September 2017 die strenge Norm Euro 6d-TEMP einhalten. Bereits zuvor genehmigte Modelle, die noch gebaut werden, durften noch bis Ende August dieses Jahres mit dem schwachen Standard Euro 6b zugelassen werden. Für Euro 6c gilt eine Zulassungsfrist bis Ende August 2019. Ab dem 1. September 2019 müssen dann alle Neuwagen, die verkauft werden, der Euro-6d-TEMP-Norm genügen.



Urteil zum Diesel-Fahrverbot – Was Sie wissen sollten.

Die Diesel-Fahrverbots-Urteile verursachen weiterhin viel Wirbel und Unklarheiten bei Autofahrern, Firmen und Kommunen.
Hier der derzeitige Stand:

Um Fahrverbote zu verhindern hat der Bund am 02.Oktober 2018 ein Bündel von Maßnahmen aus Hardware-Nachrüstungen, Software-Updates und Flottenwechsel vorgestellt. 

Der ADAC gibt eine Übersicht zu den wichtigsten Fragen und Antworten rund um Dieselfahrverbote:
  • Wo gibt es bereits bzw. wo drohen Fahrverbote? 
  • Und welches Auto sollen Verbraucher überhaupt noch kaufen?
  • Was gilt für das Fahrverbot in Berlin?
  • Was gilt für Euro-6-Diesel?
  • Diesel-Paket: Das muss ich wissen
  • Was gilt für das Fahrverbot in Frankfurt?
  • Wie wird das Fahrverbot ab 2019 in Stuttgart aussehen?
  • Was muss ich zum Fahrverbot in Hamburg wissen?
  • Sind weitere Streckensperrungen zu erwarten?
  • In vielen Städten gibt es bereits Umweltzonen – könnten diese verschärft werden?
  • Können auch Benziner von Fahrverboten betroffen sein?
  • Ab wann und wie lang gelten die Fahrverbote?
  • Welche Fahrzeuge sind betroffen?
  • Werden ganze Stadtviertel oder nur einzelne Straßen gesperrt?
  • Kann ich heute schon nachrüsten?
  • Was droht bei Nichteinhaltung des Fahrverbots? 
  • Wie werden Fahrverbote kontrolliert?
  • Wird es Ausnahmen bei den Fahrverboten geben?
  • Was ist mit der blauen Plakette und welche Bedeutung hat noch die grüne Plakette?
  • Welches Auto (Neuwagen oder Gebrauchtwagen) soll ich nun kaufen?
Die Fragen werden auf den Seiten des ADAC ausführlich beantwortet. 
Hier der Link zum Lesen: 



Was ist eigentlich ein EU-Fahrzeug?

Bei einem EU-Fahrzeug handelt es sich um ein KFZ, der - wie alle anderen Fahrzeuge innerhalb einer Modellpalette eines Herstellers – im gleichen Werk produziert, aber für andere Länder der Europäischen Union produziert wird.

Es findet jedoch zum tatsächlichen Verkauf eine Überführung aus einem EU-Land nach Deutschland statt.


Was sind "deutsche" Fahrzeuge im Vergleich zu EU-Fahrzeuge?

Autohersteller bauen ihre Fahrzeuge für alle Märkte, meistens sogar im gleichen Werk. Da machen weder Audi, VW, Skoda, Nissan oder Opel, Ford, BMW und Kia eine Ausnahme.

Zwei Kriterien sorgen jedoch dafür, dass sich Preise und Ausstattungen von ein und demselben Modell unterscheiden:

1. Unterschiedliche Bedingungen und Anforderungen in einzelnen Ländern
Autokäufer aus dem Land A legen z. B. mehr Wert auf die Sicherheit im Auto, die Käufer im Land B vielleicht auf Multimedia oder bestimmte Komfort-Ausstattungen.
Diese unterschiedlichen Kundenwünsche können zu generellen Unterschieden in den Ausstattungen führen.
"Deutsche" Fahrzeuge sind also nicht von besonderer Qualität, wurden nicht mit anderen Rohstoffen oder gar ausschließlich in Deutschland produziert, sondern wurden lediglich nach den häufigsten Wünschen der Deutschen konfiguriert. 

Wenn Sie sich für ein bestimmtes Modell aus unserem Angebot interessieren, rufen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gerne zu unterschiedlichen Ausstattungen und geben Ihnen Informationen zu den Vorteilen gegenüber Fahrzeugen vom Markenhändler.

2. Unterschiedlich kalkulierte Netto-Verkaufspreise

In Staaten mit einer höheren Mehrwertsteuer und in Staaten, in denen Autos als Luxusgüter noch zusätzlich besteuert werden, sind die Netto-Verkaufspreise für Neuwagen entsprechend niedrig, damit ein Auto für die Bürger dieses Landes überhaupt noch bezahlbar ist (z. B. in Dänemark mit einer Mehrwertsteuer von 25% und einer Zulassungssteuer von 105% bzw. 180%). 
Das günstige Angebot für einen EU-Neuwagen kann sich beispielsweise aus einer dem Land und seinen Steuern angepassten Preisen der Autohersteller ergeben.

Zusätzlich haben die Autohersteller unterschiedliche Richtlinien in ihrer Preispolitik.
In einem EU-Land, das wirtschaftlich stark ist, in dem die Menschen im Durchschnitt eine relativ hohe Kaufkraft haben, in denen beispielsweise die Inflation im Verhältnis zu anderen Staaten geringer ist, in diesen Ländern kann dem Grunde nach auch ein höherer Preis durchgesetzt werden.


Wie sieht's mit der Garantie und Gewährleistung aus?

Solange es sich bei Ihrem Wunschfahrzeug um einen Neuwagen aus der Europäischen Union handelt, brauchen Sie sich im Bezug auf Garantie- und Gewährleistungsansprüche keine Sorgen machen. Die Ansprüche gelten nämlich im kompletten EU-Bereich.
Alle Vertragswerkstätten in Deutschland sind verpflichtet, entstehende Ansprüche aus Gewährleistung oder Garantie zu bearbeiten.


Alle von uns angebotenen EU-Neuwagen haben meistens einen deutschen amtlichen Fahrzeugbrief. In wenigen Fällen erledigt das auch direkt die Zulassungsstelle. Keiner unserer EU-Neuwagen hatte weder in Deutschland noch im Ausland eine Zulassung. Sie werden bei der Zulassung des Fahrzeugs als Erstbesitzer eingetragen.

Natürlich haben wir auch Fahrzeuge mit Tageszulassungen; diese werden gesondert durch uns gekennzeichnet.


Ich möchte mein KFZ lieber selbst im Ausland kaufen. Was muss ich beachten?

Mit dem Wegfall der Grenzen innerhalb von Europäischen Union sind auch viele Handelsbeschränkungen gefallen. EU-Bürger haben jederzeit das Recht und die Möglichkeit, Waren auch in anderen EU-Mitgliedsländern zu kaufen. Das betrifft nicht nur den Einkauf im Internet, sondern auch Fahrzeuge. Damit können Sie grundsätzlich als Privatperson ein Auto aus dem Ausland importieren. Jedoch ist der Verwaltungsaufwand keinesfalls zu unterschätzen. 

Ein weiterer Punkt ist das Finanzamt. Sie haben nach der Einführung genau zehn Tage Zeit, die fällige Mehrwertsteuer beim Finanzamt unter Vorlage der Originalrechnung zu begleichen. So kann das vermeintliche Schnäppchen aus dem Ausland eine teure Angelegenheit werden.

Beim Fahrzeugkauf im Ausland spielt ebenfalls das COC eine entscheidende Rolle. Dabei handelt es sich um ein Dokument, das die Zulassungsstelle gleichfalls benötigt.

Einen reibungslosen Ablauf können Sie nur dann realisieren, wenn Sie sich gut auf den Autokauf vorbereiten und sich bestenfalls Unterstützung von einem Experten holen.


Sind die Preise von Bögelsack die Endpreise?

Ja natürlich.
Der von uns genannte Preis versteht sich als Endpreis frei Halberstadt.
Es erfolgt keine Extraberechung von bestimmten Sonderausstattungen, Überführungskosten oder Ähnlichem.

Wenn Sie bei uns ein EU-Fahrzeug kaufen, übernehmen wir alle Formalitäten für Sie, sofern Sie es wünschen. 
Sie erhalten zulassungsfähige Papiere und eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer, die wir an das Finanzamt entrichten.